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Inhalt

Rundfunkklangkörper brauchen Schutz und Förderung

Kulturelle Bildung auf dem Land: Podiumsdiskussion

Musikforum: „Musik verstehen, hören und denken“

Neues aus D-A-CH: Wiener Walzer als UNESCO-Kulturerbe anerkannt

Fairer Ausgleich zwischen Verbraucherschutz und digitalen Medienangeboten

Impressum

Rundfunkklangkörper brauchen Schutz und Förderung

Der Deutsche Musikrat fordert die Ministerpräsidenten der Länder auf, den Erhalt und die Weiterentwicklung der Rundfunkklangkörper zu befördern.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion über Einsparungen und strukturelle Veränderungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird auch über die Rolle der Rundfunkklangkörper diskutiert. Vor dem Hintergrund der geforderten Einsparungen und der erneuten Befassung der Ministerpräsidenten am 15. März 2018 besteht die Gefahr, dass durch sachverzerrende Beiträge in der öffentlichen Meinungsbildung Schaden für die Kulturelle Vielfalt entsteht.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Die Orchester, Chöre und Bands der ARD prägen entscheidend das Unverwechselbarkeitsprofil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die künstlerische Exzellenz der Rundfunkklangkörper gepaart mit ihrem hohen Engagement in der Musikvermittlung sind unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Wer Hand an diese weltweit bewunderten Ensembles legt, wie es aus mancher Staatskanzleistube tönt, läutet den Anfang vom Ende des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ein. Zudem wäre es verrückt, wenn der erfolgversprechende Bewerbungsprozess der Deutschen Theater- und Orchesterlandschaft für die internationale UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes durch populistische ‚Taktierer‘ beeinträchtigt würde.“

Kulturelle Bildung auf dem Land: Podiumsdiskussion

In Kooperation mit der Kulturprojekte Berlin GmbH veranstaltet der Deutsche Kulturrat am Donnerstag, 30. November 2017 um 19:00 Uhr im Podewil Berlin das 11. Dialogforum „Kultur bildet“.

Professor Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrates und Generalsekretär des Deutschen Musikrates, wird an der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Provinziell? – Kulturelle Bildung im ländlichen Raum“ teilnehmen. Weitere Podiumsgäste sind: Dr. Kenneth Anders, Programmleiter „Oderbruch Museum Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur“ und Leiter des dazugehörigen „TRAFO“-Projekts, Prof. Dr. Wiltrud Gieseke, Seniorprofessorin in der Abteilung Erwachsenenbildung/Weiterbildung am Institut für Erziehungswissenschaften der Humboldt Universität zu Berlin, und Prof. Dr. Ulrich Klemm, Geschäftsführer des Sächsischen Volkshochschulverbandes. Die Moderation übernimmt Susanne Führer von Deutschlandfunk Kultur.

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen u.a. folgende Fragen: Unter welchen Voraussetzungen findet kulturelle Bildung „auf dem Land“ statt? Welche Akteure spielen eine Rolle und welche Handlungsfelder und Veränderungsbedarfe bestehen? Wie mobil muss die Bevölkerung sein, um diese Angebote zu nutzen bzw. wie mobil sind die Angebote?

Die Podiumsdiskussion wird am Freitag, 01. Dezember 2017 um 18:05 Uhr im „Wortwechsel“ bei Deutschlandfunk Kultur sowie am Sonntag, 03. Dezember 2017 um 19:04 Uhr im „Forum“ bei Kulturradio WDR 3 ausgestrahlt.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung an der Veranstaltung finden Sie hier.

Musikforum: „Musik verstehen, hören und denken“

Welche Rolle spielt die „Relative Solomisation“ – eine Nomenklatur, deren Stammtonsilben DO, RE, MI, FA, SO, LA, TI, DO lauten – in der aktuellen Musikpädagogik? Wie kann sie wirken und welche Anwendungsmöglichkeiten eröffnen sich für den Musikunterricht? Auf diese Fragen geht Prof. Friederike Stahmer, Professorin für Kinder- und Jugendchorleitung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und Leiterin des Mädchenchors der Sing-Akademie Berlin, näher in ihrem Beitrag „Musik verstehen, hören und denken“ in der aktuellen Ausgabe des Musikforums ein.

Den kompletten Beitrag finden Sie in der kostenfreien App des Musikforums. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.musik-forum-online.de.

Neues aus D-A-CH: Wiener Walzer als UNESCO-Kulturerbe anerkannt

Der Wiener Walzer als genuin österreichische Tradition wurde in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Das Wiener Johann Strauss Orchester beantragte mit Unterstützung des Österreichischen Musikrates anlässlich der 150sten Uraufführung des berühmten Walzers „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss Sohn die Aufnahme des Wiener Walzers in das österreichische Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Unterstützt wurde das Orchester bei seinem Anliegen von mehr als 20 Traditionsträgern und Interessensvertretungen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.unesco.at/kultur/immaterielles-kulturerbe.

Im Rahmen des D-A-CH-Verbundes steht der Deutsche Musikrat mit den nationalen Musikräten von Österreich und der Schweiz in einem engen Austausch zu musikpolitischen Themen. Unter der neuen Newsletter-Rubrik „D-A-CH“ werden wir Sie künftig regelmäßig auch über musikpolitische Entwicklungen in unseren beiden Nachbarländern informieren. Gemeinsame Resolutionen und Positionspapiere, z.B. zur Umsetzung der UNESCO-Konvention „Kulturelle Vielfalt“, finden Sie auf der Homepage des Deutschen Musikrates unter www.musikrat.de.

Fairer Ausgleich zwischen Verbraucherschutz und digitalen Medienangeboten

Über die Novelle des Datenschutzes auf EU-Ebene diskutierte gestern der RTL Medienbeirat mit Vertretern aus Parteien, Kirchen, Verbänden und Kultur.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Vorsitzender des RTL Medienbeirates und Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Die aktuellen Entwürfe zur Datenschutzgrundverordnung und zur ePrivacy-Verordnung der EU stärken vor allem die großen, amerikanischen Plattformbetreiber wie Google, Facebook und Amazon.“

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