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DW-Interview mit Prof. Christian Höppner: Welle der Ökonomisierung

Über die zunehmende Ökonomisierung im Kulturleben sprach Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und Präsident des Deutschen Kulturrates, mit dem Kulturredakteur Rick Fulker von der Deutschen Welle. Die Entwicklung greife teilweise schon tief in die kulturellen Einrichtungen hinein, so Höppner. Im Gegensatz zu den USA sei das europäische Denken und Handeln von dem Grundverständnis geprägt, Bildung und Kultur als eine öffentliche Aufgabe in einer öffentlichen Verantwortung und damit in überwiegend öffentlicher Finanzierung zu sehen.

Das Interview finden Sie hier. Die englische Version ist unter http://bit.ly/2n183jz abrufbar.

20 Jahre Bundesbegegnung Jugend jazzt: Jazznachwuchs trifft sich im Juni in Saarbrücken

Seit 1997 treffen sich alle zwei Jahre die besten Nachwuchs-Combos Deutschlands zur Bundesbegegnung Jugend jazzt. Talentierte junge Jazzmusiker, vom Duo bis zum Tentett, erhalten hier die Chance, ihr Können vor einer Fachjury und einem größeren Publikum zu präsentieren.

2017 ist das Saarland erstmals Gastgeber der Bundesbegegnung: Vom 15. bis 17. Juni wird der Nachwuchswettbewerb in Saarbrücken ausgetragen. Eingebettet in das lokale Festival „Saarklang“ finden drei Tage lang an verschiedenen Veranstaltungsorten im Stadtgebiet spannende Wertungsrunden, Konzerte, Workshops und Sessions statt.

Zentrum der Bundesbegegnung ist die Hochschule für Musik Saar, die mit ihren professionellen Räumlichkeiten perfekte Bedingungen bietet. Hier finden das Eröffnungskonzert mit Jazz Train, der Landes-Schüler-Bigband und dem Jugendjazzorchester Saar (15.06.), alle Wertungsspiele (16.06.) und die Jugend Jazzt Night mit der Big-Band der Hochschule für Musik Saar (17.06.) statt. Hinzu treten Veranstaltungsorte im Stadtgebiet, wie der Max-Ophüls-Platz und das Jazzcafé Zing. Somit findet eine Begegnung im besten Sinne des Wortes auch mit den Einwohnern und Musikern der Gastgeberstadt durch öffentliche und kostenfreie Wertungsspiele, Sessions und Konzerte statt.

Neben den menschlichen Begegnungen und dem musikalischen Austausch warten attraktive Preise auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter der renommierte Studiopreis des Deutschlandfunks, der einer Combo eine professionelle Aufnahme im hauseigenen Sendesaal in Köln ermöglicht. Weitere Konzert- und Förderpreise dienen der nachhaltigen musikalischen Weiterentwicklung der Bands.

Die Bundesbegegnung Jugend jazzt befindet sich in Trägerschaft des Deutschen Musikrates und fand erstmals 1997 statt. Seitdem trifft sich der Jazz-Nachwuchs jährlich in einer anderen Stadt zu einer Bundesbegegnung – in den geraden Jahren steht der Wettbewerb den Bigbands offen, in den ungeraden Jahren den Jazzcombos bis max. zehn Musikerinnen und Musikern.

Ständige Förderer der Bundesbegegnung Jugend jazzt sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschlandfunk. Als lokale Partner treten in diesem Jahr das Saarland, die Landeshauptstadt Saarbrücken, der Landesmusikrat Saar e.V., das Jugendjazzorchester Saar, die Hochschule für Musik Saar, der Saarländische Landesverband Jazz und der Saarländische Rundfunk hinzu.

Weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/jugend-jazzt.

Gelungenes Leipzig-Debüt des 43. Deutschen Musikwettbewerbes

Mit dem Preisträgerkonzert im Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig ging am Sonnabend, 11. März 2017 der 43. Deutsche Musikwettbewerb zu Ende. Es spielten die beiden diesjährigen Preisträger der Solokategorien Juri Schmahl (Oboe, Paris/Hannover) und Tillmann Höfs (Horn, Berlin), begleitet von der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Dominik Beykirch. Außerdem waren die Stipendiaten Viktor Soos (Klavier) und Maximilian Volbers (Blockflöte) sowie das Ensemble BRuCH (Stipendiat 2016) zu erleben, die das Werk „Syrinx“ für Flöte, hohen Sopran, Klavier und Violoncello des DMW-Preisträgers in der Kategorie Komposition, Steven Heelein, uraufführten. Juri Schmahl wurde zudem mit dem Publikumspreis des Deutschen Musikwettbewerbes geehrt. Übertragen wird das Abschlusskonzert vom Deutschlandfunk am Mittwoch, 22. März 2017 um 20:03 Uhr. Das Preisträgerkonzert I (Kammermusik) ist am Dienstag, 28. März 2017 um 20:05 Uhr auf MDR Kultur und am Sonntag, 07. Mai 2017 um 22:05 Uhr im Deutschlandfunk zu hören.

Im Anschluss an das Konzert am Sonnabend wurden insgesamt 15 Sonderpreise verliehen. Das Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben (je 2.000 Euro) erhalten Maximilian Volbers (Blockflöte), Alissa Rossius (Flöte) und Kai Strobel (Schlagzeug). Myriam Ghani (Flöte) wurde mit dem Bonner Rotary Musikpreis (dotiert mit 5.000 Euro) ausgezeichnet. In Kooperation mit dem Radialsystem Berlin finden mit mehreren Preisträgern und Stipendiaten erstmals Workshops und Konzerte statt. Den Kompositionspreis des Deutschlandfunk, (2.500 Euro) vergab die Jury an Elias Jurgschat für sein Werk „Suchen“ für Flöte, Sopran, Cello und Klavier. Auch aus Leipzig gab es insgesamt fünf Sonderpreise.

Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke überreichte den Preis der Stadt Leipzig an Tillmann Höfs (Horn). Weitere Preise verliehen die Sparkasse Leipzig (Asen Tanchev, Klavier), Gilbert Hönig (Asen Tanchev, Klavier), die Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft e.V. (Viktor Soos, Klavier) und das Internationale Kurt Masur Institut (Sebastian Pilgrim: „4 Gedichte von Kurt Schwitters“ für Frauenstimme, Querflöte, Violoncello und Klavier). Jeder Preisträger und Stipendiat erhielt zudem einen Notengutschein von Breitkopf & Härtel. Weitere Informationen zu den Sonderpreisen finden Sie hier.

Seine finanziellen Mittel erhält der DMW von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) sowie der Kulturstiftung der Länder.

Der 44. Deutsche Musikwettbewerb findet vom 05. bis 18. März 2018 in Bonn statt.

Alle Ergebnisse des DMW 2017 im Überblick sowie weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/dmw.


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Verantwortlich:
Prof. Christian Höppner
Generalsekretär des Deutschen Musikrates

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