Jump to: Main navigation | Sub navigation | Content | Toolbar | Footer

News

German Music Council's fresh news!

Musikforum: „Erstarrte Klänge“

Bauwerke, deren Eigenschaften sich aus musikalischen Prinzipien ableiten, betrachtet O. Univ.-Prof. Dr. Paul Naredi-Rainer, Professor für Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck, in seinem Beitrag „Erstarrte Klänge: Architektur und Musik – nahe Verwandte?“ in der aktuellen Ausgabe des Musikforums.

Den Beitrag können Sie hier nachlesen. Weitere Informationen finden Sie unter www.musik-forum-online.de.

GemEinsame Spitze! 10. Deutscher Chorwettbewerb in Freiburg

Mit dem 10. Deutschen Chorwettbewerb (DCW), einem Projekt des Deutschen Musikrates, zieht das Treffen der besten Chöre ins badische Freiburg ein. Vom 05. bis 13. Mai 2018 erklingen, grooven und singen 5.000 Sängerinnen und Sänger aus 130 Chören in der Stadt an der Dreisam.

Sämtliche Chorformationen aus den 13 ausgeschriebenen Kategorien – darunter Gemischte Chöre, Männer-, Frauen- und Jugendchöre, Kinder- und Jazzchöre sowie Vokalensembles – mussten sich zuvor auf Landesebene für den Start in Freiburg qualifizieren.

Neben den Wettbewerben werden zahlreiche Sonderkonzerte sowie Auftritte der teilnehmenden Ensembles in öffentlichen Einrichtungen wie Museen, Kirchen, Schulen, Jazzclubs, Krankenhäusern und Seniorenheimen organisiert. Der DCW bietet somit für jeden ein geeignetes Forum der musikalischen Begegnung und des gegenseitigen Kennenlernens.

Für Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates, ist gerade die „musikalische Vielfalt“ eine der Kernaussagen des Deutschen Chorwettbewerbes, wenn nicht gar des Musikrates insgesamt: „Mit dem Deutschen Chorwettbewerb kommt das Who-is-Who der deutschen Chormusik zum größten Chorfest des Jahres in die badische Chorhauptstadt Freiburg. Die Anzahl der teilnehmenden Chöre und Kategorien, vor allem jedoch die herausragende Qualität der Ensembles im Rahmen der Vorrunden auf Landesebene sprechen für sich. Ich freue mich auf den DCW als ein wahres Forum der Chorkunst.“

Die Stadt Freiburg hat sich als Austragungsort gegen konkurrierende Städte durchgesetzt. Das Kulturamt hat den Wettbewerb durch eine starke Bewerbung nach Freiburg geholt. Die Stadt Freiburg unterstützt den Deutschen Chorwettbewerb im Jahr 2018 mit 120.000 Euro und steht dem Deutschen Musikrat als Partner vor Ort zur Seite.

Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken unterstützen den Deutschen Chorwettbewerb seit 2011 als Hauptförderer. Dabei loben die genossenschaftlichen Kreditinstitute unter anderem auch regelmäßig Sonderpreise für die besten Kinder- und Jugendchöre aus. Schirmherr des Deutschen Musikrates ist der Bundespräsident.

Der Deutsche Chorwettbewerb findet alle vier Jahre statt. Der DCW umfasst einen Etat von rund 1,1 Mio. Euro. Die Grundfinanzierung wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen ergänzende Leistungen der gastgebenden Stadt, des Bundeslandes, der Teilnehmer und Förderer.

Weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/dcw.

Große Orchesterwerke und musikalischer Poetry-Slam

Was haben junge Dirigenten und Nachwuchs-Slammer gemeinsam? Beide setzen sich zurzeit künstlerisch mit dem Stück „Asyla“ des britischen Komponisten Thomas Adès auseinander. Das Werk basiert auf einem Wortspiel: „Asyla“ steht im Englischen sowohl für die sichere Zufluchtsstätte als auch für die Irrenanstalt. Diese Musik ist rauschhaft und pulsierend, setzt alle Kontrollmechanismen außer Kraft und regt zur intensiven Beschäftigung an. Im dritten Satz Ecstasio erinnert der pulsierende Orchesterklang an Technobeats. „Asyla“ wurde 1997 von dem damals erst 26 Jahre alten Thomas Adès für Sir Simon Rattle geschrieben. Dieser brachte das Werk mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra zur Uraufführung und dirigierte es 2002 in seinem Einstandskonzert als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker. Damit ist „Asyla“ ein Werk, das besonders für Dirigenten von großem Interesse ist.

Drei Nachwuchsdirigenten – Niklas Benjamin Hoffmann, Assistant Conductor beim London Symphony Orchestra, Gábor Hontvári, Student an der Hochschule „Franz Liszt“ Weimar und Yura Yang, Solorepetitorin mit Dirigierverpflichtung am Musiktheater im Revier – erhalten im Februar die Möglichkeit, im Rahmen einer Dirigierwerkstatt des Dirigentenforums zusammen mit den Dortmunder Philharmonikern an „Asyla“ zu arbeiten. Als Mentor steht ihnen der Dortmunder Generalmusikdirektor Gabriel Feltz zur Seite, der selbst Stipendiat des Dirigentenforums war und 1999 als Preisträger aus dem Förderprogramm hervorging. Als Alumni und erfolgreicher Maestro, der weiß, wie wichtig Praxiserfahrung für junge Dirigenten ist, freut er sich, den aufstrebenden Nachwuchs auf seinem Weg ins Berufsleben ein Stück zu begleiten. Neben „Asyla“ steht mit Richard Strauss‘ „Tod und Verklärung“ ein ebenso intensives Orchesterwerk auf dem Programm, das bildhaft die letzten Momente im Dasein eines Künstlers erklingen lässt.

Die Dirigierwerkstatt schließt mit einem Abschlusskonzert am Mittwoch, 07. Februar 2018 um 19:00 Uhr im Orchesterzentrum|NRW ab. Neben den jungen Dirigenten werden auch die besten Schülerinnen und Schüler aus dem Workshop „Kreatives Schreiben – ASYLA“ auf der Bühne zu erleben sein, die das musikalische Programm mit ihren Slam-Texten ergänzen.

Aktuell lernen Dortmunder Schüler der Oberstufe die Schreib- und Vortragstechniken des Poetry-Slams kennen und schreiben eigene Texte zu Adès‘ großem Orchesterwerk.

Tickets für das Abschlusskonzert gibt es für 20 Euro an der Theaterkasse im Opernhaus Dortmund, unter der Telefonnummer 0213/ 50 27222 oder unter www.theaterdo.de.

Weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/dirigentenforum.

To the overview