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News

Integrationsgipfel bei der Bundeskanzlerin

Newsletter of the German Music Council

Inhalt

Integrationsgipfel bei der Bundeskanzlerin

25 Jahre Landesakademie Ochsenhausen

Musikforum: Musikkulturelle Teilhabe für alle

BKM-Sonderpreis „Kultur öffnet Welten“

Jugend jazzt: Jazzpreis des Deutschen Musikrates und der Hansahaus-Studios Bonn eingelöst

Höchste Anmeldezahl beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 in Leipzig

Impressum

Integrationsgipfel bei der Bundeskanzlerin

Beim 9. Integrationsgipfel von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, MdB, am 14. November 2016 stand die Partizipation von Migrantinnen und Migranten im Mittelpunkt. Im Nachgang zu dem Integrationsgipfel sagte der Präsident des Deutschen Kulturrates und Generalsekretär des Deutschen Musikrates, Prof. Christian Höppner: „Den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu befördern ist eine zentrale Herausforderung für unsere Gesellschaft. Dabei steht die Frage, wie wir die Menschen erreichen, die wir derzeit nicht erreichen, im Vordergrund.“

Der Deutsche Musikrat beteiligt sich bereits seit 2015 mit seiner einstimmig von der Mitgliederversammlung verabschiedeten Resolution „Musik macht Heimat“ und dem Themenportal beim Deutschen Musikinformationszentrum (MIZ) an dem Meinungsbildungsprozess. Anfang November haben die Staatsministerin Prof. Monika Grütters, Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, Staatsministerin Aydan Özoğuz und Prof. Christian Höppner die gemeinsame Initiative kulturelle Integration gestartet, an der sich auch der Deutsche Musikrat beteiligt.

Wenn Sie über die aktuellen Diskussionen zu diesem Thema informiert bleiben möchten, folgen Sie Generalsekretär Prof. Christian Höppner auf Twitter.

25 Jahre Landesakademie Ochsenhausen

Im Rahmen eines Symposiums zum 25-jährigen Jubiläum der Landesakademie für die musizierende Jugend in Baden-Württemberg (Landesakademie Ochsenhausen) am 17. November 2016 hält Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates, ein Impulsvortrag zum Thema „Zukünftige Aufgaben von Akademien im Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen“.

Nähere Informationen zur Arbeit der Landesakademie Ochsenhausen finden Sie unter www.landesakademie-ochsenhausen.de.

Musikforum: Musikkulturelle Teilhabe für alle

Die musikkulturelle Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf erläutert Dr. Björn Tischler, Sonderpädagoge und Vorstandsmitglied im Bundesverband Musikunterricht, in seinem Beitrag „Wir gehören auch dazu“ in der aktuellen Ausgabe des Musikforums. Er betont, die besondere Bedeutung der Musik im Rahmen der sonderpädagogischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen. Anhand von Projektbeispielen zeigt er auf, inwiefern auch Kindern und Jugendlichen mit schweren geistig-intellektuellen, Sinnes- und körperlichen Behinderungen einen Zugang zur aktiven musikkulturellen Teilhabe finden können.

Der Beitrag ist nachzulesen in der kostenfreien App des Musikforums. Weitere Informationen finden Sie unter www.musik-forum-online.de.

BKM-Sonderpreis „Kultur öffnet Welten“

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, vergibt im Rahmen der Initiative „Kultur öffnet Welten“ zum zweiten Mal einen Sonderpreis, um den Beitrag von Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstlern zur Kulturellen Vielfalt in Deutschland zu würdigen. Dieses Mal wird der Sonderpreis für neue Formen der Zusammenarbeit kultureller Akteure mit Partnern aus den anderen gesellschaftlichen Bereichen wie zum Beispiel Sport, Wirtschaft oder Religionsgemeinschaften vergeben. Die drei Hauptpreise werden anlässlich des UNESCO-Welttages zur Kulturellen Vielfalt am 21. Mai 2017 verliehen, sie sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert. Mitglieder des Deutschen Musikrates können Ihre Vorschläge bis Donnerstag, 05. Januar 2017 per eMail an das Generalsekretariat (generalsekretariat(at)musikrat.de) schicken.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jugend jazzt: Jazzpreis des Deutschen Musikrates und der Hansahaus-Studios Bonn eingelöst

Im Rahmen der 14. Bundesbegegnung Jugend jazzt wurde in diesem Jahr erstmals der Jazzpreis des Deutschen Musikrates und der Hansahaus-Studios Bonn verliehen. Der Preis beinhaltet Musikaufnahmen in dem renommierten Bonner Tonstudio und wurde 2016 an die Big Band des Gymnasiums Berenbostel aus Niedersachsen unter der Leitung von Bodo Schmidt vergeben.

Am vergangenen Wochenende konnte dieser Preis in den Hansahaus-Studios Bonn eingelöst werden. Unter professioneller Leitung von Toningenieur Nico Raschke nahm die 21-köpfige Bigband an zwei Tagen insgesamt fünf Titel aus dem bei der diesjährigen Bundesbegegnung erfolgreich präsentierten Programm auf, darunter auch der Titel „Mountain Dance“ von Peter Herbolzheimer.

Den abschließenden Mix der Aufnahmen übernimmt Klaus Genuit, fünffacher Grammy-Preisträger und Betreiber des Hansahaus-Studios Bonn.

Die 14. Bundesbegegnung Jugend jazzt gab in der Zeit vom 05. bis 08. Mai 2016 in Kempten 11 Nachwuchs-Bigbands aus ganz Deutschland die Chance, ihr Können vor einer renommierten Fachjury und Publikum unter Beweis zu stellen. Die Teilnehmerbands, bestehend aus insgesamt rund 250 jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von 12 bis 24 Jahren, hatten sich in den vorausgegangenen Landeswettbewerben für die Bundesbegegnung qualifiziert.

Der Jazzpreis des Deutschen Musikrates und der Hansahaus-Studios Bonn wurde 2016 erstmals vergeben. Er stellt das Pendant zum Studiopreis des Deutschlandfunks dar, der in ungeraden Jahren an kleine Jazzensembles vergeben wird.

Die nächste Bundesbegegnung Jugend jazzt, Kategorie „Combo“, findet vom 15. bis 18. Juni 2017 in Saarbrücken statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.jugend-jazzt.de.

Höchste Anmeldezahl beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 in Leipzig

Zur Premiere des Deutschen Musikwettbewerbes (DMW) in Ostdeutschland, Leipzig, können die Organisatoren die höchste Anmeldezahl der Wettbewerbsgeschichte verzeichnen. Insgesamt 280 junge Künstlerinnen und Künstler, unter ihnen 18 aus Leipzig, bereiten sich auf den DMW vor, der vom 27. Februar bis 11. März 2017 in der sächsischen Musikstadt stattfindet. In 14 Kategorien spielt Deutschlands Musikernachwuchs um den Preis des Deutschen Musikwettbewerbes oder ein Stipendium. Das Publikum darf sich bei freiem Eintritt auf künstlerisch vielfältige und spannende Wettbewerbsrunden freuen.

2017 finden in der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig die Wettbewerbsdurchgänge in den Solo-Kategorien Blockflöte, Flöte, Oboe, Horn, Tenorposaune, Bassposaune, Cembalo, Klavier, Schlaginstrumente sowie in den Ensemble-Kategorien Duo Violine-Klavier, Duo Viola-Klavier, Klaviertrio und Ensembles in freier Besetzung statt. Zudem konnten Komponisten ihre Werke einreichen. Über die Vergabe der Preise und Stipendien entscheidet eine insgesamt 36-köpfige Jury, die sich aus bekannten Persönlichkeiten des Musiklebens zusammensetzt. Die beiden Preisträgerkonzerte finden in der Musikhochschule (Freitag, 10. März 2017) sowie im Großen Saal des Leipziger Gewandhauses (Sonnabend, 11. März 2017, mit der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Dominik Beykirch) statt.

Allein 2016 waren beim ARD-Musikwettbewerb gleich drei DMW-Gewinner erfolgreich (Wies de Boevé, Aris Quartett, Marc Gruber), die Debüt-CD von Asya Fateyeva wurde mit einem ECHO-Klassik in der Sparte „Nachwuchskünstlerin des Jahres“ ausgezeichnet.

Der Deutsche Musikwettbewerb findet einmal im Jahr mit stetig rotierenden Kategorien statt (in den geraden Jahren in Bonn, in den ungeraden Jahren in jeweils einer anderen Stadt) und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Bundesstadt Bonn unterstützt. An der Finanzierung der Anschlussmaßnahmen beteiligen sich die Kulturstiftung der Länder sowie die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL). Der DMW wird seit mehr als 40 Jahren ausgetragen, der DMW Komposition wurde für 2017 zum achten Mal ausgeschrieben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/dmw.


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