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News

Musikforum: Digitale Diplomatie

Einen Überblick darüber, wie die Technologie heute fast jedem erlaubt, Musik mit neuen Klangkonstellationen zu erzeugen, gibt Dr. Odila Triebel, Leiterin des Bereiches „Dialog und Forschung Kultur und Außenpolitik“ am ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), in der aktuellen Ausgabe des Musikforums. Dabei zeigt sie auf, wie eine neue Weltmusik im Internet Gemeinsamkeiten erfahrbar machen kann – in unendlicher, freier, kreativer Variation.

Der Beitrag ist nachzulesen in der kostenfreien App des Musikforums. Weitere Informationen finden Sie unter www.musik-forum-online.de.

„Medien entwickeln. Menschenrechte stärken“: Deutsche Welle Akademie

Die Deutsche Welle Akademie gehört zu den führenden Organisationen für internationale Medienentwicklung und gilt als Kompetenzzentrum der Deutschen Welle für Bildung und Wissensvermittlung. Als strategischer Partner des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stärkt sie das Menschenrecht auf Meinungsfreiheit, Bildung und Information.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses der DW-Akademie: „In der aktuellen Diskussion über kulturelle Identitäten, Werte und Normen halten wir uns allzu oft an Reizvokabeln wie ‚Leitkultur‘ auf. Die Neugierde auf das Eigene und das Fremde wach zu halten bzw. neu zu entfachen, ist eine zentrale Herausforderung auch im Hinblick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Damit verbindet sich die Chance auf Offenheit und Dialogbereitschaft auf der Grundlage der Werte und Normen des Grundgesetzes. Bei dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderung spielen die Medien eine herausragende Rolle. So nimmt die Deutsche Welle Akademie zu Themen wie zum Beispiel Medienangebote für Geflüchtete, Qualifizierung von Bürgerjournalisten (Community-Medien) und Beratung im Bereich Mediengesetzgebung international eine herausragende Impuls- und Mittlerfunktion ein.“

Weitere Informationen zur Deutschen Welle Akademie finden Sie hier.

Neu in der EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK: CD-Porträt Milica Djordjević

Sieben kammermusikalische Klangerkundungen der Berliner Komponistin Milica Djordjević präsentiert die jüngste Veröffentlichung in der Reihe EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (EZM). Alle Werke für dieses CD-Porträt wurden im Deutschlandfunk Köln von international renommierten Interpreten wie dem Arditti Quartet, dem Ensemble Musikfabrik und Teodoro Anzellotti eingespielt.

Wesentlich für Djordjevićs kompositorischen Ansatz ist eine extreme Ausreizung des musikalischen Materials. Wie Barbara Eckle im Begleittext der Porträt-CD hervorhebt, entwickle Djordjević in einer immer größer, lauter und dichter werdenden Welle einen Materialbaustein immer weiter und quetsche ihn nach allem aus, was er habe ‒ bis zur Implosion.
Ob einzelne Töne, Cluster, Motivfetzen oder musikalische Gesten – alles wird akribisch beleuchtet und seziert, bis schließlich pulverisierte Klangpartikel zurückbleiben. Aus dem jeweiligen kompositorischen Prozess erwachsen dann neue musikalische Gebilde, die ebenso temperamentvoll wie filigran gearbeitet sind.

Darüber hinaus ist die musikalische Arbeit der aus Serbien stammenden Komponistin von einem ausgeprägten kunstübergreifenden Verständnis gekennzeichnet, das auf einer breit gefächerten ästhetischen Sozialisation fußt. Neben der Musik gilt ihr Interesse ebenso der Bildenden Kunst, dem Theater und der Literatur, die sie regelmäßig zu neuen Werken inspirieren.

Die EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (EZM) ist die Referenzreihe des Deutschen Musikrates für zeitgenössische Musik. Sie fördert junge Spitzenkräfte für Komposition und Interpretation neuer Musik aus Deutschland. Die EZM wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) gefördert. Die Produktionen der EZM entstehen überwiegend in Zusammenarbeit mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Die CD ist ab dem 05. Mai 2017 hier erhältlich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/edition.

Bundesjazzorchester zu Gast in Ecuador

Das Bundesjazzorchester ist vom Deutschen Kulturverbund in Ecuador („kultura“) zu einer Konzertreise nach Ecuador eingeladen. Im Zentrum der Reise stehen die beiden Jubiläen „100 Jahre Colegio Alemán Quito“ und „60 Jahre Centro Cultural Ecuatoriano-Alemán Guayaquil“. Es ist nach 2014 bereits der zweite Besuch des Bundesjazzorchesters auf dem südamerikanischen Subkontinent.

Vom 08. bis 23. Mai 2017 werden die Musikerinnen und Musiker in Ecuador unter der Leitung von Jiggs Whigham das Programm „Edelhagen Remembered“ präsentieren. Whigham war selbst vor 50 Jahren Mitglied im Kurt-Edelhagen-Orchester. Es erklingen Arrangements aus der Zeit zwischen 1965 und 1972, u.a. von Jerry van Rooyen, Bora Rocovic, Chris Swansen, Kenny Napper und Peter Herbolzheimer. Geplant sind neun Konzerte in den Städten Guayaquil, Cuenca, Baños, Ingapirca, Tena, Oriente (Huasquila) und Quito.

Die besten Nachwuchsmusiker des Jazz in Deutschland erhalten im Verlauf der Reise durch Ecuador die Möglichkeit, in der Begegnung mit einheimischen Schülern, Studenten und anderen Musikern in Konzerten, Workshops und Masterclasses Inspiration und nachhaltige Impulse für die Weite und Vielfalt ihres künstlerischen Horizonts zu erfahren. Wegbereiter dieser transkulturellen Begegnungen ist der Deutsche Kulturverbund „kultura“ in Ecuador, der neben seiner finanziellen Unterstützung vor allem auch mit seinem starken Netzwerk vor Ort für einen reibungslosen Tourneeverlauf sorgt.

Jiggs Whigham ist mit seiner großen Erfahrung die ideale Persönlichkeit, um dieses musikalische und menschliche Zusammentreffen zu gestalten, welches den Kontakt zwischen den beiden Ländern und ihren Kulturen weiter vertiefen wird. Als Kulturbotschafter hat das Bundesjazzorchester schon viele Freundschaftsbrücken gebaut und auf seinen Konzertreisen immer wieder eine neue klingende Visitenkarte des „Jazz made in Germany“ überreicht.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), die Daimler AG und der Westdeutsche Rundfunk (WDR) teilen sich die Förderung des Bundesjazzorchesters. Zusätzlich wird dieses Projekt ermöglicht durch Förderung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Institutes, Eigenbeiträge der Musiker und Leistungen vieler Unterstützer des Deutschen Kulturverbundes in Ecuador.

Weitere Informationen zur Tournee sind zu finden unter www.musikrat.de/bujazzo.


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Deutscher Musikrat
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Tel: 030 30881010
Fax: 030 30881011

generalsekretariat(at)musikrat.de
www.musikrat.de



Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Verantwortlich:
Prof. Christian Höppner
Generalsekretär des Deutschen Musikrates

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