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News

Neues Informationsportal zur Kirchenmusik in Deutschland

Mit einem neuen Informationsportal zum Thema „Kirchenmusik – Musik in Religionen“ legt das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrates, erstmals ein Angebot vor, das umfassend und systematisch über die aktuelle Situation des kirchenmusikalischen Lebens in Deutschland informiert. Über die Kirchenmusik in der evangelischen und katholischen Kirche hinaus wird dabei auch die Musik in anderen Glaubensgemeinschaften fokussiert.

Von der Musik im Gottesdienst und der Orgel als ihrem zentralen Instrument, dem kirchlichen Amateurmusizieren und der geistlichen Musik im Konzert über die Ausbildung und Berufspraxis von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern bis hin zur Musik in den orthodoxen Kirchen, im Judentum und im Islam – das neue Informationsportal des MIZ beleuchtet die Bedeutung der Musik im religiösen Leben in all ihren unterschiedlichen Facetten. In Fachbeiträgen beschreibt und untersucht das MIZ Strukturen, Ausprägungen und Entwicklungen innerhalb der einzelnen Themengebiete und liefert unter Einbeziehung aktueller statistischer Daten und Fakten eine umfassende Bestandsaufnahme.

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Kirchenmusik ist nicht nur Teil der kirchlichen Verkündigung, sie prägt darüber hinaus in hohem Maße unsere Bildungs- und Kulturlandschaft. Mit seinem neuen Angebot verfolgt das MIZ daher das Ziel, die Musik und die Musikpraxis der großen in Deutschland vertretenen Religionen in ihrer gesamten Bandbreite abzubilden und ihre gesellschaftliche Bedeutung zu unterstreichen.“

Über die themenbezogenen Fachbeiträge und Statistiken hinaus stellt das MIZ topographische Darstellungen zur Verfügung, z. B. zum kirchlichen Amateurmusizieren, zu Ausbildungsstätten oder zum Orgelbau. Eine umfangreiche Zusammenstellung von grundlegenden Informationen zu Arbeitsinhalten und Aufgabenfeldern von Institutionen und Einrichtungen – darunter Verbände, Forschungseinrichtungen und Archive, aber auch Wettbewerbe, Preise, Festivals mit kirchenmusikalischem Schwerpunkt sowie Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen u.v.m. – gibt einen umfassenden Überblick über infrastrukturelle Aspekte der Kirchenmusik. Ergänzt wird das Portal durch Informationsangebote zu Studien, Positionspapieren, Stellungnahmen und kulturpolitischen Dokumenten sowie durch Literaturempfehlungen, weiterführende Quellen im Internet und tagesaktuelle Nachrichten. Das Projekt wurde ermöglicht durch die Unterstützung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters.

Mit dem neuen Informationsportal liefert das MIZ eine wesentliche Arbeitsgrundlage für die Arbeitsgruppe Kirchenmusik des Deutschen Musikrates, die sich seit 2010 u.a. mit dem Kongress „Einheit durch Vielfalt – Kirche macht Musik“ für bessere Rahmenbedingungen für die Kirchenmusik einsetzt.

Weitere Informationen zum MIZ finden Sie unter www.miz.org.

Bundesjazzorchester und National Youth Jazz Orchestra zu Gast in Britischer Botschaft in Berlin

Erstmals sind fünf ausgewählte Musikerinnen und Musiker des Bundesjazzorchesters am Mittwoch, 15. Februar 2017 in die Residenz des Britischen Botschafters in Berlin geladen. Gemeinsam mit weiteren fünf Vertretern des National Youth Jazz Orchestra (NYJO) werden sie in gemischter Formation ein swingendes Programm unter der Leitung von Mark Armstrong (NYJO) präsentieren. Gastgeber dieses besonderen musikalischen Abends sind der Britische Botschafter Sebastian Wood und die Deutsche Bank.

Am Donnerstag, 16. Februar 2017 schließt sich ein gemeinsamer Workshop im Europäischen Gymnasium Bertha-von-Suttner in Berlin Reinickendorf an. Für die Schülerinnen und Schüler eine einmalige Chance den Nachwuchsprofis aus Deutschland und Großbritannien auf die Finger zu schauen.

Die Kooperation zwischen dem National Youth Jazz Orchestra und dem Bundesjazzorchester besteht seit 2014. Zuletzt trafen sich die beiden nationalen Jugendjazzorchester mit ihren Kollegen aus den Niederlanden im Herbst 2016 zu einer gemeinsamen Proben- und Konzertphase unter dem Titel „Three Nations Under One Groove“. Rund 55 junge Spitzenmusikerinnen und -musiker rotierten auf der Bühne in einer gemischten Bigband plus Sextett. Das musikalische Programm, welches die künstlerischen Leiter Mark Armstrong (NYJO), Martin Fondse (NJJO) und Jiggs Whigham (BuJazzO) speziell für diese Kooperation zusammenstellten, umfasste u.a. exklusives, neu komponiertes Material für dieses hochkarätige Zusammentreffen des europäischen Jazz-Spitzennachwuchses.

Vom 26. März bis 02. April 2017 findet der Gegenbesuch des Bundesjazzorchesters und des Nationaal Jeugd Jazz Orkest in Großbritannien statt. Es erklingt das Programm „Three Nations Under One Groove“ in der Deutschen Botschaft London (28.03.2017), der „New Concert Hall“ Nottingham (29.03.2017), dem „Kings Place“ London (30.03.2017) und auf dem „Gateshead International Jazz Festival“ (01.04.2017).

Den kulturellen Austausch innerhalb Europas voranzutreiben und den jungen Jazz in Europa zu stärken sind die Hauptziele dieses Gemeinschaftsprojekts. Die enge Zusammenarbeit der beiden Länder ermöglicht den jungen Musikerinnen und Musikern, ihr kreatives Netzwerk über nationale Grenzen hinweg auszubauen – dies ist nicht nur wertvoll für ihre eigene professionelle Karriere, sondern auch für den kulturellen Austausch innerhalb Europas. Das musikalische Vokabular der jeweils anderen kennenzulernen, gemeinsam ein Repertoire zu erarbeiten, und mit diesem die Freude am Jazz an das Publikum weiterzugeben – diese Erfahrungen dürfen die jungen englischen und deutschen Jazzmusikerinnen und -musiker bei diesem Projekt sammeln.

Weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/bujazzo.

15 Sonderpreise beim Deutschen Musikwettbewerb 2017

Insgesamt 15 Sonderpreise werden beim 43. Deutschen Musikwettbewerb (DMW) verliehen, der vom 27. Februar bis 11. März 2017 erstmals in der Musikstadt Leipzig stattfindet. Neben dem Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Bonner Rotary Musikpreis, engagieren sich weitere Institutionen aus Düsseldorf, Hannover, Lübeck, Wiesbaden sowie der Deutschlandfunk, die Carl Bechstein Stiftung und das Radialsystem Berlin.

Große Unterstützung erfährt der DMW, Deutschlands wichtigster Wettbewerb für den professionellen Musikernachwuchs, auch in der diesjährigen Austragungsstadt. Die Stadt Leipzig, vertreten durch Oberbürgermeister Burkhard Jung, und die Sparkasse Leipzig zeichnen jeweils einen erfolgreichen Künstler mit einem Sonderpreis aus. Die Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft e.V. stiftet einen Pianistenpreis, verbunden mit einer Konzertverpflichtung zu den Leipziger Chopin-Tagen. Ein weiterer Sonderpreis für Klavier wird von Gilbert Hönig überreicht. Das im vergangenen Jahr gegründete Internationale Kurt-Masur-Institut verleiht einen Sonderpreis für Komposition, der an eine Aufführung des Werkes geknüpft ist. Hinzu kommen Notengutscheine von Breitkopf & Härtel für alle Preisträger und Stipendiaten. Die Leipziger Zuhörer dürfen in den beiden Orchesterfinals über den Publikumspreis abstimmen. Die feierliche Übergabe der Auszeichnungen findet zum Preisträgerkonzert I (Kammermusik, 10. März 2017, 19:00 Uhr, Hochschule für Musik und Theater) sowie zum Preisträgerkonzert II (Solisten mit der Staatskapelle Halle, Dominik Beykirch, Leitung, 11. März 2017, 19:00 Uhr, Gewandhaus) statt. Alle Wettbewerbsrunden können in der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ kostenfrei besucht werden.

Die Aktion „Horn sucht Bett“ erfreute sich sehr großen Zuspruchs: Rund 70 Leipziger nehmen knapp 90 junge Musiker für den Zeitraum des Wettbewerbes auf. Somit konnte für alle Teilnehmer, die gerne eine private Unterkunft in Anspruch nehmen möchten, eine Gastfamilie gefunden werden. Der DMW bedankt sich herzlich bei allen gastfreundlichen Leipzigern mit freiem Eintritt zu den beiden Preisträgerkonzerten.

Das Besondere am jährlich stattfindenden Deutschen Musikwettbewerb ist seine einzigartige Förderstruktur. Der DMW vermittelt den Preisträgern und Stipendiaten bis zu 40 Konzerte pro Saison, ermöglicht eine Debüt-CD beim Leipziger Label GENUIN und berät individuell beim Karriereaufbau. Hinzu kommt ein breit gefächertes Angebot an Seminaren, in denen die Künstler alle Grundlagen des Musikerberufes abseits der Bühne erlernen. Seine finanziellen Mittel erhält der DMW von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) sowie die Kulturstiftung der Länder.

Weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/dmw.


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Verantwortlich:
Prof. Christian Höppner
Generalsekretär des Deutschen Musikrates

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