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News

News from the German Music Council

Tagung „Kirchenmusik weiter denken“

Vom 22. bis 24. November 2017 veranstaltet die Evangelische Akademie Loccum in Zusammenarbeit mit dem Michaeliskloster Hildesheim, VISION KIRCHENMUSIK und der Direktorenkonferenz Kirchenmusik eine Tagung mit dem Titel „Kirchenmusik weiter denken“. Folgende Fragen stehen im Zentrum der Veranstaltung: Wie kann Kirchenmusik im Hinblick auf gesellschaftliche Veränderungen, Sparmaßnahmen und Nachwuchsmangel künftig gestaltet werden? Wie kann sie sowohl als gemeindeorientierte Arbeit an der Basis, Kulturarbeit und gemeinwesenorientierte Bildungsarbeit betrachtet und künftig besser wahrgenommen werden? Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Kirchenmusik, wird im Rahmen der Tagung einen Vortrag über Kirchenmusik im kulturpolitischen Kontext halten.

Die Veranstaltung wird von der Hanns-Lilje-Stiftung gefördert. Nähere Informationen finden Sie unter www.loccum.de/programm/p1772.html. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich für die Tagung anzumelden.

Musikforum: Zur Musikkultur seit Entstehung der Frauenbewegung

Wie behaupten sich Frauen in der Musikszene? Wo sind noch maßgebliche Änderungen nötig? Erste Antworten darauf liefert Prof. Dr. Eva Rieger, ehem. Professorin für die Sozialgeschichte der Musik an der Universität Bremen, Autorin zahlreicher Bücher über den Themenkreis „Frauen und Musik“ und Gründungmitglied der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Gesellschaft für Musikforschung, in ihrem Beitrag „Flöte, Cello, Dirigentenstab – die Geschichte einer Emanzipation?“ in der aktuellen Ausgabe des Musikforums. Sie betont, dass trotz vieler Erfolge in der Musikkultur weiterhin Defizite in Bezug auf die Geschlechtergerechtigkeit vorhanden seien.

Der komplette Beitrag ist nachzulesen in der kostenfreien App des Musikforums. Weitere Informationen finden Sie unter www.musik-forum-online.de.

Musikfonds: Entstehung und Hintergründe

In der aktuellen Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen, die regelmäßig von der Kulturpolitischen Gesellschaft herausgeben werden, erläutert Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates und Vorsitzender des Musikfonds, in seinem Beitrag mit dem Titel „Heiß ersehnt und notwendig – Musikfonds startet erste Förderrunde“ die Entstehung und Hintergründe zur Gründung des Musikfonds.

Mit dem im vergangenen Jahr gegründeten Förderfonds für Zeitgenössische Musik sollen herausragende Projekte aller Sparten der Zeitgenössischen Musik mit einer Antragssumme von bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Insgesamt stehen jährlich 1,1 Millionen Euro für den Fonds zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Musikfonds finden Sie unter www.musikfonds.de.

Musikalische Dialoge: Der EUROPEAN WORKSHOP gastiert in Łódź und Warschau

Vom 13. bis 19. September 2017 findet die diesjährige, vom Deutschen Musikrat und dem Festival Warschauer Herbst ausgerichtete, Arbeitsphase des EUROPEAN WORKSHOP FOR CONTEMPORARY MUSIC (EWCM) statt. 17 junge Musikerinnen und Musiker aus Deutschland, Polen und anderen europäischen Ländern werden unter der Leitung von Prof. Rüdiger Bohn ein vielseitiges Programm mit neuer Musik einstudieren und bei zwei Konzerten in Łódź und auf der internationalen Bühne des Warschauer Herbstes präsentieren.

Erstmalig erarbeiten zudem in diesem Jahr sechs Mitglieder des renommierten ensemble ascolta mit den jungen Musikern an zwei Tagen detailliert spieltechnische und aufführungspraktische Besonderheiten zeitgenössischer Musik. Hinzu kommen Filmvorführungen zum diesjährigen Workshop-Programm, Gespräche mit Komponisten und gemeinsame Konzertbesuche beim Warschauer Herbst.

Die Werke des Workshop-Programms stellen an die Teilnehmer sehr unterschiedliche Anforderungen: Während sich in Pièce concertante des Deutsch-Koreaners Isang Yun Europa und Fernost begegnen, experimentiert Franck Bedrossian in Charleston mit diversen Idiomen des Jazz. Rdja (Rost) von Milica Djordjević – Auswahlkomponistin der EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK – verbindet eine statische Form mit äußerst quirligem Innenleben. In seinem Werk Przędzie się nić… IV (Der Faden wird gesponnen) übernimmt der scheidende Leiter des Warschauer Herbstes Tadeusz Wielecki selbst den Kontrabass-Solopart, als Beitrag zum 60-jährigen Bestehen des Festivals sowie als besondere Geste angesichts der langjährigen, guten Zusammenarbeit mit dem Deutschen Musikrat. Komplettiert wird das Programm durch ein neues, eigens für den EWCM komponiertes Stück des in Köln lebenden Ukrainers Maxim Kolomiiets.

Ort des Workshops und Kooperationspartner ist 2017 wieder die Musikakademie Łódź, wodurch auch neue Musik aus Deutschland hier weiter gefördert und die Zusammenarbeit mit europäischen Musikhochschulen intensiviert werden kann. Als drittgrößte Stadt Polens zeichnet sich Łódź zudem durch eine vielfältige Kulturszene aus, die eine hervorragende Grundlage für die künstlerische Arbeit des Ensembles und den kulturellen Austausch bietet.

Das Abschlusskonzert des Workshops findet am Mittwoch, 20. September 2017 im Konzertsaal der Musikakademie Łódź statt. Am Freitag, 22. September 2017 wird das Programm im Rahmen des Warschauer Herbstes vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/ewcm.

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