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News

Tag der Musik 2017

Gemeinsam ein Zeichen für den Schutz und die Förderung der Kulturellen Vielfalt in Deutschland setzen: das ist das Ziel des bundesweiten Tages der Musik, zu dem der Deutsche Musikrat in diesem Jahr alle Musizierenden in Deutschland bereits zum neunten Mal aufruft. Der Tag der Musik 2017 steht unter dem Motto „Musiklandschaften: Orchestergipfel“ und findet vom 16. bis 18. Juni 2017 im gesamten Bundesgebiet statt. Damit wird in diesem Jahr vor allem die Kulturarbeit vor Ort in den Blickpunkt der politischen und medialen Öffentlichkeit gerückt.

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Kulturarbeit in Deutschland findet vor allen Dingen vor Ort statt. Es ist immer wieder beeindruckend, was trotz unzureichender finanzieller Ausstattung auf kommunaler Ebene im Verbund mit dem ehrenamtlichem Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger geschaffen wird. Die besondere Aufmerksamkeit des diesjährigen Tages der Musik richtet sich auf das Zusammenspiel in musikalischen Ensembles. Der Deutsche Musikrat freut sich sehr, dass der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz mit seinem Orchestergipfel ein beeindruckendes Schaufenster der Kulturellen Vielfalt öffnet.“

Veranstaltungen zum Tag der Musik können kostenfrei unter www.tag-der-musik.de eingetragen werden. Die Initiative des Deutschen Musikrates wird unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL). Medienpartner sind die ARD und Deutschlandradio Kultur.

Den offiziellen Aufruf zum Tag der Musik 2017 finden Sie hier.

Musikforum: „Musikpolitik ist Gesellschaftspolitik“

In seinem Editorial in der kommenden Ausgabe des Musikforums schreibt Prof. Christian Höppner, Chefredakteur des Musikforums und Generalsekretär des Deutschen Musikrates, über die helle und die dunkle Seite der Musik. Dabei betont er die Notwendigkeit, die Wirkung der Musik auf den Menschen und die Gemeinschaft in einen Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Entwicklungen zu stellen. Der Blick für Zusammenhänge in der öffentlichen Wahrnehmung sei, gerade im Hinblick auf die aktuellen gesellschaftlichen Umbrüche, notwendiger denn je.

Das komplette Editorial sowie Informationen zum Schwerpunktthema „Musik und Konflikt“ der kommenden Ausgabe finden Sie in Kürze in der kostenfreien App des Musikforums. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.musik-forum-online.de.

„Kulturtalente“ in Deutschland

Im Rahmen einer Kampagne stellt die Deutsche UNESCO-Kommission über den Zeitraum von einem Jahr jeden Monat im Interview ein „Kulturtalent“ vor, das kulturelle Traditionen erhält und das Immaterielle Kulturerbe in Deutschland gestaltet. Im März wird der 36-jährige Bassposaunist Christoph Schrietter vom Staatstheater Kassel präsentiert, der neben vielen weiteren Musikerinnen und Musiker zur Entwicklung der weltweit einmaligen Vielfalt der deutschen Theater- und Orchesterlandschaft beiträgt.

2014 wurde die Deutsche Orchester- und Theaterlandschaft auf Initiative des Deutschen Musikrates und des Deutschen Bühnenvereins, in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Orchestervereinigung, in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Für 2018 wird eine Nominierung für die internationale UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes vorbereitet.

Das Interview mit Christoph Schrietter finden Sie hier.

59. Arbeitsphase des Bundesjazzorchesters: VERLEY UNS FRIEDEN

In seiner 59. Arbeitsphase widmet sich das Bundesjazzorchester dem Thema Reformation und der Person Martin Luther. Gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beteiligt sich das Bundesjazzorchester an den Feierlichkeiten rund um das 500. Reformationsjubiläum.

VERLEY UNS FRIEDEN – dieser auf dem „Da pacem, Domine“ beruhende Choral in der Übersetzung von Martin Luther – dient als Titel einer Auftragskomposition, die Michael Villmow für das Bundesjazzorchester und dessen 10-köpfiges Vokalensemble komponiert hat. Junge Bigband-Musik erklingt im Rahmen des Reformationsjubiläums an prominenten Orten, u.a. in Berlin, Dessau, Weimar und Wittenberg.

Das Werk wird in der Winterarbeitsphase des Ensembles vom 04. bis 11. März 2017 in der Bundesakademie Trossingen einstudiert. Dabei unterstützen renommierte Dozenten den jungen Jazznachwuchs: Rob Bruynen (tp), Tobias Wember (tb), Matthias Erlewein (sax), Hanno Busch (git), Hans-Kristian Kjos Sørensen (dr) und Juan Garcia (voc).

Im Zentrum steht die Vertonung und Interpretation ausgewählter Luther-Texte und
-Choräle. Als künstlerischer Leiter wurde eine Persönlichkeit gefunden, die sowohl Erfahrung im Bereich Komposition, Arrangement und Leitung einer Bigband besitzt als auch im Bereich Komposition und Arrangement von Kirchenmusik, um im Spannungsfeld zwischen beiden Bereichen etwas Neues und Einzigartiges für das Luther-Jubiläumsjahr zu erschaffen: Michael Villmow, selbst Saxophonist, verfügt über die richtige Mischung an Ausbildung und langjähriger Erfahrung im Komponieren für und Leiten von Chören und Bigbands.

Im gesamten Werk finden sich Anklänge an gregorianische Mönchsgesänge und steht mehrstimmiger Choralgesang neben zeitgenössischer Jazz- und Bigband-Stilistik. Mal sind es feine, mal satte Bigband-Klänge und orchestrale Stimmungen. Es groovt und es bleibt Raum für Improvisationen der Solisten des Bundesjazzorchesters.

Weitere Informationen sowie alle Konzerttermine finden Sie unter www.musikrat.de/bujazzo.

43. Deutsche Musikwettbewerb beginnt am Montag in Leipzig

Rund 200 junge Künstlerinnen und Künstler, unter ihnen 29 aus Sachsen und Thüringen, treten in 14 Kategorien vom 27. Februar bis 11. März 2017 beim Deutschen Musikwettbewerb (DMW) in Leipzig auf. Der Wettbewerb für den professionellen Musikernachwuchs des Landes wird damit zum ersten Mal in Ostdeutschland ausgetragen. Nach drei bzw. vier Runden entscheidet eine Gesamtjury über die Vergabe der Stipendien und der Preise des DMW. Zudem können in diesem Jahr 15 Sonderpreise verliehen werden.

Die Jury setzt sich aus insgesamt 36 prominenten Persönlichkeiten der klassischen Musikszene zusammen. Nach der Bewertung durch die jeweiligen Einzeljurys in den ersten beiden Durchgängen, beurteilen ab der dritten Runde alle Juroren gemeinsam unter dem Vorsitz von Prof. Oliver Wille, Violine, Gründungsmitglied des Kuss Quartetts, die Leistungen der Teilnehmer. Für die Jury der Kategorie Blockflöte, erstmals im Wettbewerb vertreten, konnten führende Interpreten wie Prof. Jeremias Schwarzer, Prof. Dorothee Oberlinger, Prof. Maurice Steger und Prof. Robert Ehrlich gewonnen werden.

Aus Leipzig werden die Professoren der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ (HMT) Prof. Gerald Fauth, Prof. Thomas Hauschild und Prof. Tatjana Masurenko sowie Alfredo Lasheras Hakobian und Michael Silberhorn vom Label GENUIN dabei sein. Folkert Uhde vom Radialsystem Berlin ist Mitglied der Gesamtjury. Die komplette Juryliste finden Sie hier.

Neu in der 43. Saison des Deutschen Musikwettbewerbes ist die „Carte Blanche“ in der dritten Runde. Hier sollen die Teilnehmer selbst künstlerische Schwerpunkte setzen, diese durch kleine Moderationen dem Publikum näher bringen, und damit ihre persönliche Kreativität und Vielfalt zeigen. Auch technische Hilfsmittel wie Ton- oder Videoeinspielungen oder die Einbeziehung von bis zu drei künstlerischen Gästen sind erlaubt.

Den Abschluss des Deutschen Musikwettbewerbs 2017 bilden die beiden Preisträgerkonzerte am Freitag, 10. März 2017 um 19:00 Uhr in der HMT (Kammermusik) und am Sonnabend, 11. März 2017 um 19:00 Uhr im Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig (Solisten mit der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Dominik Beykirch).

Seine finanziellen Mittel erhält der DMW von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) sowie der Kulturstiftung der Länder. Der Deutsche Musikwettbewerb findet einmal im Jahr mit stetig rotierenden Kategorien statt. Austragungsort ist in den geraden Jahren Bonn, in den ungeraden Jahren jeweils eine andere deutsche Stadt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/dmw.


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