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News

Thüringen – Kulturelle Vielfalt pur

 

Im Rahmen seiner Gesprächsreihe „Kultur vor Ort: Musikland Deutschland“ hielt Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates, bei der Mitgliederversammlung des Landesmusikrates Thüringen einen Vortrag mit anschließender Diskussion zu aktuellen kulturpolitischen Themen, u.a. Gesellschaftlicher Zusammenhalt und Digitalisierung. Höppner betonte die hohe Dichte Kultureller Vielfalt in Thüringen, insbesondere im Hinblick auf die Verbindung von kulturellem Erbe und zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucksformen. Der Präsident des Landesmusikrates Thüringen, Prof. Dr. Eckart Lange, und Vizepräsidentin Daniela Heise unterstrichen die Notwendigkeit, die Zusammenhänge zwischen Bildungs-, Kultur- und Gesellschaftspolitik aufzuzeigen.

Kirchenmusikstudium in Bremen vorerst gerettet

Der Studiengang Kirchenmusik an der Hochschule für Künste (HfK) Bremen wird mit einem neuen Profil weitergeführt. 2015 hatte der Akademische Senat der Hochschule aufgrund von Sparvorgaben der Bremer Landesregierung beschlossen, den Studiengang bis 2020 auslaufen zu lassen. Nun kann er durch die finanzielle Unterstützung der Evangelischen und Katholischen Kirchen vorerst weitergeführt werden. Die Karin-und-Uwe-Hollweg-Stiftung beteiligt sich für fünf Jahre mit einer Stiftungsprofessur. Der Deutsche Musikrat hatte sich intensiv für den Erhalt des Studienganges eingesetzt.

Hierzu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Kirchenmusik: „Die vorläufige Rettung des Kirchenmusikstudiums in Bremen mit der Einrichtung einer Stiftungsprofessur ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, der die ursprüngliche Schließungsabsicht korrigiert. Diese Atempause sollte von allen Verantwortlichen, gerade vor dem Hintergrund der unfassbar reichen Orgellandschaft, genutzt werden, für eine nachhaltige strukturelle Verankerung zu sorgen. Kirchenmusik ist ein essenzieller Bestandteil unserer Gesellschaft.“

Der Deutsche Musikrat engagiert sich schon seit Langem für bessere Rahmenbedingungen für die Kirchenmusik in Deutschland. Mit einem neuen Informationsportal zum Thema „Kirchenmusik – Musik in Religionen“ legt das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ), eine Einrichtung des Deutschen Musikrates, erstmals ein Angebot vor, das umfassend und systematisch über die aktuelle Situation des kirchenmusikalischen Lebens in Deutschland informiert.

„DMR – Wir sind Mitglied“: Landesmusikrat Rheinland-Pfalz

Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz ist der Dachverband für das Musikleben in seinem Bundesland. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, die Musik und die MusikKultur im Land zu fördern. Diese umfassen den Bereich des Laienmusizierens ebenso wie den der professionellen Musik für Chöre und Orchester.

Seine Initiativen richten sich auf die Ausbildung zu Musikberufen, auf die Musikerziehung in Kindergärten, Schulen und im außerschulischen Bereich. Er vertritt die Musikwissenschaft gleichermaßen wie die Musikwirtschaft und engagiert sich bei der Suche nach konstruktiven Lösungen in bildungs- und kulturpolitischen Fragen.

Der Landesmusikrat versteht sich als Ideen- und Impulsgeber und stößt neue Projekte an. Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Themenkomplex „Musik und Gesundheit“. Durch landesweite Wettbewerbe unterstützt der Landesmusikrat begabte Jugendliche und fördert die Qualität des Laienmusizierens in Orchestern und Chören. Seit dem 1. Januar 2013 ist er Träger der fünf LandesJugendEnsembles, der Landeswettbewerbe „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“ sowie des Landeschor- und des Landesorchesterwettbewerbes. Seit 2005 verteilt er die Zweckerträge aus der GlücksSpirale von Lotto Rheinland-Pfalz an seine Mitgliedsverbände über einen festgelegten Schlüssel.

Aktuelle Themen sind:

  • Die Initiierung eines Kulturfördergesetzes in Zusammenarbeit mit den rheinland-pfälzischen Kulturverbänden.
  • Die Verbesserung der Ausbildungssituation im Fach Musik vor allem für Erzieher und Grundschullehrer.
  • Die Vorbereitung und Durchführung des „Orchestergipfels Rheinland-Pfalz 2017“ im Rahmen des „Tages der Musik“ in Mainz.
  • Die Vorbereitung und Durchführung des „10. Landeschorwettbewerbes“ in Ingelheim.
  • Die stetige Pflege der Kontakte zum Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie zum Bildungsministerium z. B. durch den „Runden Tisch Musik“.

Weitere Informationen finden Sie unter www.lmr-rp.de.

Bundesjazzorchester baut Partnerschaft mit britischen und niederländischen Kollegen weiter aus

Vom 26. März bis 02. April 2017 findet das erfolgreiche Bigband-Projekt THREE NATIONS UNDER ONE GROOVE in Großbritannien seine Fortsetzung. Gemeinsam mit den niederländischen Kollegen des Nationaal Jeugd Jazz Orkest (NJJO, Niederlande) und den britischen Musikern des National Youth Jazz Orchestra (NYJO, United Kingdom) wird das Bundesjazzorchester eine intensive Probenphase in der renommierten Benenden School absolvieren mit anschließenden Konzerten in Nottingham (Royal Concert Hall, 29.03.), London (Kings Place, 30.03.) und auf dem Gateshead International Jazz Festival (01.04.).

Zuletzt trafen sich die rund 55 jungen Musikerinnen und Musiker im September 2016 zu einer Proben- und Konzertphase in Deutschland. Das musikalische Programm, welches die künstlerischen Leiter Mark Armstrong (NYJO), Martin Fondse (NJJO) und Jiggs Whigham (BuJazzO) speziell für diese Kooperation zusammenstellten, wird auch in England präsentiert. Es umfasst neben der „Cuban Fire Suite“ von Stan Kenton auch ein von Mark Armstrong exklusiv für dieses Zusammentreffen neu komponiertes „Concerto Grosso“ mit dem Titel „The Hunt“.

Gefördert wird das Projekt neben den ständigen Förderern – dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der GVL, der Daimler AG und dem WDR – auch erstmals von der Jeunesses Musicales.

Einblicke in das Projekt THREE NATIONS UNDER ONE GROOVE bietet das folgende Video: https://youtu.be/YC9mTJ_lGzc.

Weitere Informationen finden Sie unter www.musikrat.de/bujazzo.


Musikforum – Musikleben im Diskurs: Lesen Sie die aktuelle Ausgabe in der kostenfreien App oder abonnieren Sie die Zeitschrift unter www.musik-forum-online.de.

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Deutscher Musikrat
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Fax: 030 30881011

generalsekretariat(at)musikrat.de
www.musikrat.de



Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Verantwortlich:
Prof. Christian Höppner
Generalsekretär des Deutschen Musikrates

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